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Zahnarztpraxis Ute Neumann - Dahm

Die Praxis zum Wohlfühlen!
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die zahnärztliche Hypnose

 

Hypnose ist vielen bekannt aus Fernsehsendungen oder Shows, in denen ein Showhypnotiseur scheinbar willenlose Menschen peinliche Befehle ausführen lässt.

Die medizinische Hypnose dagegen hilft den Patienten, ihren Wunsch nach einer angstfreien, entspannten und schmerzlosen Zahnbehandlung zu verwirklichen. Dies ist allerdings nur auf Basis der Kooperation möglich, niemals gegen den Willen des Patienten.

Alle Zahnarztpatienten profitieren von der Hypnose, weil dadurch die Behandlung schneller und angenehmer abläuft, sowohl für den Patienten wie auch für das Behandlungsteam. Ziel der zahnärztlichen Hypnose ist, dass der Patient nach einer langen Behandlung das Gefühl hat, sich gut erholt zu haben. Patienten, die aufgrund extremer Angst kaum zum Zahnarzt gehen, ermöglicht die Hypnose Angstabbau und damit eine gründliche Zahnsanierung. Menschen, die mit den Zähnen knirschen und pressen oder Kiefergelenksbeschwerden haben, sowie Patienten mit chronischen Schmerzen im Kopfbereich oder mit Brechreiz kann durch Hypnose geholfen werden.

Wenn Sie Angst vor einer Zahnbehandlung haben, ist es unbedingt erforderlich, vorher Angstabbau mit Hilfe von Hypnose zu erreichen, erst dann ist eine schmerzfreie Behandlung möglich. Dafür ist Ihre aktive Mitarbeit unbedingt erforderlich. Je offener Sie für die Instruktionen Ihres Hypnosetherapeuten sind, je besser Sie sich konzentrieren können, umso weniger werden Sie von der Zahnbehandlung mitbekommen.

 

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Hypnose: oft gestellte Fragen

 

Was ist Hypnose?


Das Wort Hypnose lässt sich auf Hypnos – der griechischen Mythologie zufolge der Gott des Schlafes – zurückführen. Es taucht häufig in recht unterschiedlichen Zusammenhängen auf:
Manchmal wird damit ein psychischer Zustand beschrieben, ein anderes Mal eine Methode, um diesen Zustand auszulösen. Genau genommen handelt es sich bei der Hypnose um ein Mittel oder einen Weg, auf dem ein anderer Bewusstseinszustand herbeigeführt werden kann. Man unterscheidet zwei verschiedene Vorgehensweisen:
Die direkte oder klassische Hypnose ist die bekanntere Anwendungsform, die jedoch in der Zahnmedizinischen Praxis eher selten vorkommt. Jeder dürfte das schwingende Pendel vor den Augen oder das Starren in einen Lichtpunkt kennen, das mit dem direkten Befehl zum Schlafen verbunden ist.
Die indirekten Methoden zeichnen sich dadurch aus, dass auf beiläufige, fast unmerkliche Weise innerhalb eines Gesprächs ein veränderter Bewusstseinszustand eingeleitet wird. Hier steht die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Patient im Vordergrund.

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Bin ich überhaupt zu hypnotisieren?


Die Hypnosefähigkeit hängt hauptsächlich davon ab, wie stark ein Mensch sich auf ein Thema konzentrieren kann. Wenn Sie zum Beispiel gerne lesen und dabei das Gefühl entwickeln, mitten im Geschehen zu sein, spricht vieles dafür, dass sie empfänglich für hypnotische Suggestionen sind. Auch wenn Sie sich beispielsweise bei spannenden Fernsehsendungen oder Sportveranstaltungen dabei ertappen, kurzzeitig wie weggetreten zu sein, so als wären sie selbst dabei, ist auch das ein Zeichen erhöhter Konzentrationsfähigkeit.
Allgemein gilt: 10 % aller Menschen sind sehr gut hypnotisierbar, 80 % gut und 10 % schwer.

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Besteht die Gefahr, nicht mehr aus der Hypnose zu erwachen?


Die Angst, nicht mehr aus der Hypnose zu erwachen, ist völlig unbegründet. Selbst bei Eintritt des schlimmsten aller Fälle – wenn zum Beispiel der Hypnotiseur während der Einleitung und/oder Vertiefung der Hypnose einen Schlaganfall erleidet – wird der Patient von selbst wach werden. Der Trancezustand verwandelt sich unter Umständen in einen natürlichen Schlaf und dieser führt wieder zum Aufwachen.

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Kann ich während der Behandlung aus der Hypnose plötzlich erwachen?


Auch diese Befürchtung scheint berechtigt, ist jedoch unbegründet. Der Patient wird in der Regel vor der beginnenden Behandlung in hypnotische Trance versetzt. Während dieses Vorganges lernt er fast unmerklich, wie dieser Zustand auch während unvorhergesehener Zwischenfälle aufrechterhalten werden kann. Unterschwellig spürt der Patient, dass er den hypnotischen Zustand während der Behandlung nicht verlassen sollte. Deshalb bleibt er lieber in Trance, denn es ist ihm bewusst, dass er sich so wohler fühlt als in wachem Zustand.

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Bin ich in Hypnose willenlos?


Eine solche Sorge ist völlig unbegründet. Niemand ist im Zustand hypnotischer Trance willenlos. Die Psyche des Menschen verfügt über natürliche Schutzmechanismen, die sofort aktiv werden sobald der Hypnotisierte spürt, dass er manipuliert wird oder sich etwas gegen sein innerstes Weltbild richtet.

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Bekomme ich in Hypnose die Behandlungsgeräusche mit?


Viele Patienten fürchten die Geräusche, die eine zahnärztliche Behandlung verursacht. Vor allem die hohen, schrillen Töne des Bohrers wirken bei sensiblen Patienten Angst einflößend. Es gibt eine einfache Möglichkeit, dies zu unterdrücken: Der Patient bekommt Kopfhörer und wird über eine Entspannungs-CD in Trance geführt. Die äußere Geräuschkulisse wird damit stark beeinflusst. Manchmal lässt sich diese vom Hypnotiseur umdeuten – je nach induziertem Trancemotiv: Das unangenehme Bohrgeräusch kann sich beispielsweise in das Aufheulen eines am Strand entlang brausenden Motorbootes verwandeln.

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Habe ich in Hypnose noch Schmerzen?


Manche Patienten gehen davon aus, im Zustand hypnotischer Trance vollkommen schmerzunempfindlich zu sein. Das ist nur bedingt richtig. Meist spürt der Patient, dass der Zahnarzt "irgendetwas" macht. Er nimmt diese Empfindungen jedoch nicht direkt als Schmerz wahr, sondern eher als dumpfen Druck, als Berührung oder als Temperaturunterschied. Diese Veränderung (Maskierung) des Schmerzerlebens hängt wesentlich von dem hypnoiden Bild ab, über das der Patient in Trance geführt wird. Wird der Patient zum Beispiel dazu animiert, in Hypnose auf einem Mountainbike zu fahren, kann er mögliche, von einer Zahnextraktion verursachte Schmerzen umdeuten, so als würde er während dieser Fahrt starkes Bemühen verspüren. Vereinfacht gesagt: Schmerz verwandelt sich in körperliche Anstrengung.

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Gibt es unterschiedliche Stadien der Hypnose?


Drei verschieden tiefe Stadien zeigen einen hypnotischen Zustand an:
Die leichte Trance
zeichnet sich durch einen langsamer schlagenden Puls aus, die Atmung wird tiefer und ruhiger, der Patient fühlt sich schläfrig und verspürt meist eine gewisse Schwere in Armen und Beinen. Oft schließen sich die Augen von selbst und die Lider flackern stark.
Die mittlere Trance
lässt den Patienten das Gefühl entwickeln, vollkommen in seiner inneren Welt, in seiner Fantasie aufgehen zu können. Die äußeren Geschehnisse werden so unwichtig, dass sie kaum bemerkt werden. In diesem Stadium ist der Hypnotisierte fähig, seinen Fantasien wie in einem Film zu folgen.
Die tiefe Trance
ähnelt einem tiefen Schlaf. Das Empfindungsvermögen des Körpers ist derart herabgesetzt, dass vollkommene Schmerzunempfindlichkeit auftreten kann. Der Patient vermag in diesem Zustand sogar die Augen zu öffnen ohne wach zu werden. Oft kann er sich nach der Trance nur noch bruchstückhaft an das erinnern, was er erlebt hat.

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Sind auch Kinder zu hypnotisieren?


Die Kinderhypnose unterscheidet sich in einigen wesentlichen Aspekten von der Erwachsenenhypnose. Da besonders kleinere Mädchen und Jungen im Allgemeinen nicht über das Konzentrationsmaß verfügen, sich auf Entspannung, Versenkung oder innere Ruhe zu besinnen, sind anschaulichere Formen hypnotischer Induktion notwendig. Die Kinder werden mit Puppen, Zaubertricks oder Späßen fasziniert und anschließend in Trance geführt. Da direkte formale Einstiegsmotive nicht sinnvoll sind, kann man Geschichten, Märchen oder Fabeln erzählen oder dazu animieren, unter Anleitung einer Fantasiereise zu folgen. Auf diese Weise lassen sich die Kleinen sehr schnell in einen Trancezustand führen – und genau so rasch kommen sie auch zurück.

Bei Kindern mit starkem Bewegungsdrang benutzt man hypnotische Bewegungs-induktionen. Das heißt man lädt sie dazu ein, sich so zu bewegen wie sie das naturgemäß tun würden und lenkt sie anschließend entsprechend ab, sodass sie einen Trancezustand erreichen können. Erst Kinder ab dem zwölften, dreizehnten Lebensjahr sind mit formalen Induktionsmethoden, mit denen Erwachsene in Trance geführt werden, erreichbar.

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Was kostet eine Behandlung in Hypnose beim Zahnarzt?


Die zahnärztliche Hypnose ist nicht im Leistungskatalog des öffentlich-rechtlichen Gesundheitswesens aufgeführt. Obwohl es wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass die Hypnose ein hoch effizientes Behandlungsinstrumentarium darstellt, fehlt dieser Methode die breite offizielle Akzeptanz.
Das bedeutet für den Patienten, dass er nicht damit rechnen kann, die Kosten von seiner Krankenkasse erstattet zu bekommen. Die Hypnosebehandlung ist eine Privatleistung, die mit der Praxis individuell abgerechnet wird.
Privat Versicherte sollten sich bei der Geschäftsstelle ihrer Versicherung erkundigen, ob die Kosten übernommen werden.

 

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